STADTMUSEUM | WIESBADEN
Wettbewerb 2008
Das Grundstück für den Neubau des Stadtmuseums Wiesbaden liegt markant an dem Übergangsbereich der geschlossenen Stadtkante im Westen und der im Osten und Norden anschließenden Villenstruktur. Gleichzeitig ist die Situation Rheinstraße, Wilhelmstraße Auftakt und "Tor" zur Kernstadt, (historisches Fünfeck).
Kernidee ist
es, diesen städtebaulichen Übergang in der Gebäudekonzeption aufzunehmen und die darin liegende Spannung für das Gebäude zu nutzen. Das Gebäude gliedert sich
in 2 monolithische Baukörper, die über eine filigrane Glashalle verbunden sind. Der
südliche Baukörper nimmt die Raumkanten der Rheinstraße und der Wilhelmstraße
auf. Der nördliche Baukörper springt zurück auf die Bauflucht des benachbarten
Solitärbaues. Die historischen Villen an der Wilhelmstraße und das Museum bilden
so einen klar gegliederten, großzügigen Vorplatz an der Wilhelmstraße. In der
Proportion nehmen die monolithischen Baukörper die Dimensionen der historischen
Villen auf. An der Rheinstraße wird durch den Gebäudeversatz zusätzlich eine
Hofsituation gebildet.
Der Hauptzugang erfolgt über den Vorplatz zur Wilhelmstraße hin, der als
städtischer Platz ausgebildet wird. Eine zentrale Wasserfläche ist das wesentliche
gestalterische Element der Außenanlagen.